Galerie und Presse

Juli 2015 - Die Roadshow an der International Summer School der BiTS

Nachhaltige Mobilität im Straßenverkehr, das bedeutet Sicherheit, Umweltschutz und ein Blick auf die Entwicklungen der Gesellschaft! Im Rahmen der Sommerschule der BiTS Iserlohn mit Studierenden aus Brasilien, Mexiko, Frankreich und Deutschland veranstaltete die BiTS Hochschule bei Prof. Kolke mit dem Autohaus Gebrüder Nolte, den Stadtwerken Iserlohn und dem ADAC einen Event auf dem Außengelände: Die internationalen Studierenden erlebten selbst die Funktion von automatischen Notbremsassistenten bei drohenden Auffahrunfällen in der Stadt. Anschließend fuhren sie lautlos und emissionsfrei mit dem Elektroauto der Stadtwerke. Twizy ist noch vollkommen unbekannt in Mexiko. - Anhand eines Altersanzuges überzeugen sie sich selbst, wie herausfordernd Mobilität für ältere Menschen wird. Der Blick über die Schulter bei der Autofahrt, das eingeschränkte Gehör, wenn das Elektroauto vorbeifährt oder die schnelle Reaktion, wenn die Hände schwerer werden, waren nur einige der erlebten Herausforderungen. Die international Studierenden erarbeiteten bei den folgenden Fallstudien, durch welche Dienstleistungen und Produkte man das Leben der älteren Bevölkerung erleichtern kann und wie die Jugend der Zukunft ihre Mobilität gestaltet.

Die BiTS Hochschule freut sich über die tolle Kooperation in Iserlohn! –Danke!

Mai 2015 - Die Roadshow am Tag der offenen Tür der BiTS Hochschule in Iserlohn

Zum Tag der offenen Tür der BiTS Hochschule in Iserlohn am 30. Mai präsentierte der ADAC gemeinsam mit der Hochschule und dem Autohaus Gebrüder Nolte den Event Bremserlebnis.

Trotz Herausforderungen beim Wetter nahmen viele Besucher, Studierende und deren Eltern, sowie der Hochschul-Rektor Prof. Stefan Stein am Rundkurs teil.

Unter fachkundiger Anleitung von Robin Schneider, Wirtschaftsingenieur Student der Hochschule und Stipendiat des Unternehmens Gebrüder Nolte, beeindruckten die Möglichkeiten der Technik, die im seltenen Notfall hilfreich eingreifen und teure Schäden vermeiden.

In der Edition black oder white ist der VW up! serienmäßig mit dem Notbremsassistenten bis 30 km/h ausgestattet.

April 2015 - Die Roadshow zu Gast bei der 66. Sitzung der United Nations Commission for Europe (UNECE)

Am 14. April war die ADAC-Roadshow auch zu Gast bei der 66. Sitzung der United Nations Commission for Europe (UNECE). Herr Sandner vom ADAC Technik Zentrum lud zum AEB-Praxistest ein, darunter auch Christian Friis Bach aus Dänemark, der Executive Secretary of the United Nations Economic Commission for Europe (UN- ECE) und David Ward Generalsekretär von Global NCAP, so wie viele weitere Vertreter der ECE.

Besonderer Dank gilt noch dem TCS (Touring Club Swiss) für die Bereitstellung des Testfahrzeuges.

Die Pressemeldung zur Veranstaltung finden Sie auf http://www.unece.org/index.php?id=39429

UN Photo / Jean-Marc Ferré

März 2015 - FIA Generalsekretär Andrew McKellar besucht das ADAC Technik Zentrum

FIA Generalsekretär Andrew McKellar besucht das ADAC Technik Zentrum

Am 27. März 2015 besuchte der FIA Generalsekretär für Automobil Mobilität und Touristik, Andrew McKellar, das ADAC Technik Zentrum, um sich das von der FIA im Jahr 2014 geförderte Projekt Brake Experience zu informieren.

On Match 27th, 2015, FIA secretary general for Automobile Mobility and Tourism, Andrew McKellar, visited ADAC Technik Zentrum , to get informed about the FIA project on breakeExperience!

Januar 2015 - Vorführung Fahrerassistenzsysteme an Kemptener Hochschule

24.01.2015 Allgäuer Zeitung berichtet über Vorführung Fahrerassistenzsysteme

Am 24.Januar 2015 berichtete die Allgäuer Zeitung in der Wochendausgabe auf der Hochschulseite über die Vorführung von Fahrerassistenzsystemen an der Fachhochschule Kempten. Herr Professor Dr. Reinhard Kolke, Leiter des ADAC Test- und Technik Zentrums in Landsberg, sprach über "Testverfahren von Fahrerassistenzsystemen". Anschließend demonstrierten Spezialisten des ADAC die praktische Anwendung des Notbremsassistenten. Eingeladen hatte Professor Walter Kurz von der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Kempten.

November 2014 - Technik, die Leben rettet? Nutzen und Chancen von Notbremsassistenten

Einladung zum Praxis-Test im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Linthe, am 22. November 2014

Untersuchungen der ADAC Unfallstatistik belegen, dass die häufigste Unfallursache nach wie vor auf menschliches Versagen zurückzuführen ist. Dabei spielen vor allem Fehlhandlungen im Längsverkehr eine große Rolle. Zu geringer Abstand zum Vordermann oder falsches Einschätzen der eigenen Annäherungsgeschwindigkeit zählen zu den zweithäufigsten Unfallursachen. Notbremsassistenten sollen Autofahrer vor Kollisionen warnen und in kritischen Situationen eine autonome Verzögerung einleiten, um die Aufprall-geschwindigkeit zu reduzieren oder den Unfall gänzlich zu vermeiden.

Obwohl die entsprechenden Assistenzsysteme AEBS (Advanced Emergency Braking System) bereits von zahlreichen Automobilherstellern angeboten werden, ist ihr Nutzen bisher weitgehend unbekannt. „Der Mehrwert des Notbremsassistenten ist für den Verbraucher nicht spürbar und wird demzufolge noch oft unterschätzt. Wir möchten dazu beitragen, die Bekanntheit des Systems fördern, um zukünftig noch mehr Leben auf den Straßen zu retten“, so Joachim Kosack, Vorstand für Technik des ADAC Berlin-Brandenburg.

Im Rahmen einer deutschlandweiten Roadshow informiert der ADAC in Zusammenarbeit mit dem Institut für Automobil Forschung (IAF) über die Funktionsweise von Notbremsassistenten und lässt die Teilnehmer praxisnah deren Vorteile erleben.

Wir laden Sie herzlich ein, selbst den Praxis-Test zu machen:

am 22. November 2014, ab 10.00 Uhr

im ADAC Fahrsicherheitszentrum, Am Kalkberg 6, 14822 Linthe

In einer sicheren Umgebung wird mit den Anwesenden eine Kollision auf eine luftgefüllte Fahrzeugattrappe nachgestellt und somit der autonome Eingriff des Systems herausgefordert.

September 2014 München - Notbremssysteme live erleben auf der eCarTec Munich 2014

ADAC präsentiert sich mit seiner Roadshow City Brake als ideeller Partner auf der diesjährigen Elektro- und Hybrid-Mobilitätsmesse

Der Automobilclub ADAC Südbayern e.V. ist neuer ideeller Partner der internationalen Elektro- und Hybrid-Mobilitätsmesse eCarTec Munich 2014 und wird dort von 21. bis 23. Oktober 2014 mit seiner Roadshow „City Brake“ vertreten sein. Dieses vom ADAC und dem Institut für Automobil Forschung ins Leben gerufene Projekt bietet den Besuchern der eCarTec Munich 2014 die Möglichkeit, die Wirkung von so genannten Notbremsassistenzsystemen − autonomen Bremssystemen, die eine drohende Kollision erkennen und automatisch eine Notbremsung einleiten können − auf einem eigens gestalteten Parcours selbst zu testen.

„Bei unserer Roadshow wird in einer sicheren Umgebung eine Kollision mit ca. 20 km/h auf eine luftgefüllte Fahrzeugartrappe nachgestellt. Die Teilnehmer können somit den autonomen Eingriff des Notbremsassistenten praxisnah erleben und über die Vorteile und Funktionsweise des Assistenzsystems informiert werden“, erläutert Jonas Kremer, Referent FAS/Fahrzeugvernetzung beim ADAC e.V. das Konzept der Roadshow.

Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo Veranstaltungs GmbH und Organisator der eCarTec Munich 2014 zeigt sich begeistert über das neue Highlight auf der eCarTec Munich 2014. „Unsere Messe bietet eine ideale Plattform für die Roadshow City Brake des ADAC. Denn da Elektroautos im Straßenverkehr extrem leise und geräuscharm sind, haben Notbremsassistenzsysteme hier eine besondere Relevanz. Sie bieten einen zusätzlichen und effektiven Schutz für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer. Durch autonome Bremssysteme können Aufprälle zwar nicht immer verhindert werden, die Folgen können aber oftmals deutlich gelindert werden. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Besucher der eCarTec Munich 2014 emissionsfreies, geräuschloses und dabei sicheres Fahren auf dem Parcours des ADAC in diesem Jahr erstmals live erleben können,“ so Robert Metzger.

Die Roadshow City Brake des ADAC ist während der gesamten Messelaufzeit geöffnet, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Weitere interessante Innovationen rund um das Zukunftsthema autonomes Fahren werden in diesem Jahr zudem auf der Sonderschau „Connected Car − sMove360°“ − einem der Themenhighlights der diesjährigen eCarTec Munich 2014 − zu sehen sein. Gezeigt wird dort die komplette Bandbreite des autonomen und vernetzten Fahrens, von der Automobilkommunikation, über Fahrerassistenz-Systeme, Bezahl-und Abrechnungssysteme bis hin zu Infotainment-Apps und Bediensystemen.

Über die eCarTec Munich 2014 Von 21. – 23. Oktober 2014 findet die eCarTec Munich als 6. Internationale Leitmesse für Elektro- & Hybrid-Mobilität auf dem Gelände der Messe München statt. Mit ihren Themenschwerpunkten „Powertrain & Electronics“, „Energy & Infrastructure“, „Energy Storage“ und „Electric Vehicles“, den Sonderschauen „eBikeTec“ und „Mobility Concepts“ sowie den Parallelmessen „sMove360° - Connected Drive“ und MATERIALICA 2014 als Fachmesse für Lightweight Design for New Mobility bildet die eCarTec Munich als weltweit größte Fachmesse für Elektro- & Hybrid-Mobilität die komplette Bandbreite in diesem Themenbereich ab. Auf der eCarLiveDrive – der messeeigenen In- und Outdoor-Teststrecke – haben Besucher der eCarTec Munich 2014 die Gelegenheit verschiedenste Elektrofahrzeuge in Aktion zu bestaunen oder sogar selbst zu fahren. Einen weiteren Höhepunkt der eCarTec Munich 2014 bildet der hochkarätig besetzte, zweitägige eCarTec Kongress sowie die Verleihung des eCarTec Awards 2014 als Bayerischer Staatspreis für Elektro- & Hybrid-Mobilität. Weitere Informationen unter www.ecartec.de

Aktuelles druckfähiges Bildmaterial aus allen Veranstaltungsbereichen finden Sie im Pressebereich unserer Webseite www.ecartec.de. Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage Pressefotos auch per Mail zu. Wir bitten um folgende Quellenangabe: MunichExpo Veranstaltungs GmbH

08.11.14: Tagung der Vertragssachverständigen, ADAC Nord- und Südbaden e.V.

24.10.14 Ortsclub-Verkehrsleiter und Moderatoren-Tagung, ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V.

18.08.2014 Presse-Information: ADAC Fahrschultag in Weilerswist

ADAC sensibilisiert Fahrschüler für die Risiken des Straßenverkehrs – Notbrems-Assistenzsysteme können Auffahrunfälle verhindern

Mit einem Fahrschultag rund um das Thema Verkehrssicherheit möchte der ADAC die besonders gefährdete Zielgruppe der jungen Fahrer ganz praktisch für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren und bei ihnen einen defensiveren Fahrstil erwirken. Auf der Fahrsicherheitsanlage des ADAC in Weilerswist haben dabei etwa 300 Fahrschüler aus der Region Gelegenheit, ihre Grenzen auszutesten, das Fahrzeug in verschiedenen riskanten Situationen sicher beherrschen zu lernen sowie Strategien für Notfälle kennenzulernen und zu üben – alles natürlich ohne Risiko und unter Aufsicht von erfahrenen Fahrsicherheitstrainern.

Neben den Elementen aus dem Fahrsicherheitstraining können die Fahrschüler vor Ort in einem Überschlagsimulator ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn sich das Fahrzeug überschlägt und wie wichtig und lebensrettend Sicherheitsgurte sind. Um Geschicklichkeit am Steuer geht es auf dem ADAC Truck. Hier können Interessierte in einem Renn-simulator Platz nehmen und versuchen, möglichst schnell und sicher ans Ziel zu gelangen. Ein ADAC Technik-Experten gibt handfeste Tipps zu Themen wie Starthilfe und Reifenwechsel, zudem werden zahlreiche Informationen vermittelt, um sicher durch die Zeit nach der Fahrschule zu kommen.

Dass Notbremsassistenz-Systeme keine überflüssigen Spielereien sind, sondern sinnvolle Extras, zeigt die Road-Show „City Brake", die der ADAC und das Institut für Automobil Forschung gemeinsam ins Leben gerufen haben, um die Verbreitung von Notbremsassistenz-Systemen zu fördern. Diese können insbesondere im Stadtverkehr effektiv Auf-fahrunfälle und so potenzielle Personen- und Sachschäden verhindern – denn gerade innerhalb von Ortschaften bis zu einem Geschwindigkeits-bereich von 30 km/h ereignen sich drei Viertel aller registrierten Unfälle.

Hier setzt die City-Notbremsfunktion an: Übersieht der Fahrer ein Hin-dernis, bremst das System automatisch ab und sorgt für eine Verringe-rung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden. Notbremsassistenten (Advanced Emergency Bra-king System, kurz: AEBS) erkennen mittels Radarsensor, Kamera und/oder LIDAR (Light detection and ranging), einer Methode zur opti-schen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung per Laserstrahlen, vo-rausfahrende Fahrzeuge und warnen den Fahrer bei einer drohenden Kollision. Reagiert der Fahrer nicht auf diese Warnung und ist eine Kol-lision unvermeidlich (z.B. durch Ausweichen), kann das System auch eine autonome Bremsung einleiten. Die Aufprallgeschwindigkeit wird reduziert oder der Unfall ganz verhindert. Während Nutzfahrzeuge, wie Lkw, seit November 2013 mit einem Notbremsassistenz-System aus-gestattet sein müssen, um eine EG-Typgenehmigung und damit die Anerkennung der Vorschriftsmäßigkeit des Fahrzeugs zu erlangen, ge-hören Bremsassistenten in Pkw in der Regel noch nicht zur Standard-Ausrüstung. Notbremsassistenten mit Fußgänger-Erkennung werden bislang nur von wenigen Autoherstellern angeboten und die Technik steckt zumeist noch in den Kinderschuhen, ist nach Ansicht des ADAC aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und kann Leben retten.

Laut NRW-Innenministerium waren im Jahr 2013 in Nordrhein-Westfalen 3 925 18-jährige Fahranfänger in einen Unfall verwickelt. Zwar sinken die Zahlen seit einigen Jahren stetig, aber immer noch werden etwa drei Viertel dieser Verkehrsunfälle von den 18-Jährigen verursacht. Nach Angaben der ADAC Unfallforschung sind die häufigs-ten Unfallursachen fehlende Routine in Grenzsituationen, Fehleinschät-zung von Verkehrssituationen und unangepasste Geschwindigkeit. Die meisten Unfälle sind sogenannte „Disco-Unfälle“ – sie passieren in den Nachtstunden an den Wochenenden. Auch das durchschnittlich hohe Fahrzeugalter von 9,5 Jahren trägt seinen Anteil zu den meist schwer-wiegenden Folgen bei.

01.08.2014 Iserlohn - 40 internationale Studierende erleben „Mobilität der Zukunft“ mit dem FIA Bremserlebnis!

Nach drei Wochen ging nun die sechste Internationale Summer School der BiTS Hochschule zu Ende. Mobilität der Zukunft war der Themenschwerpunkt, zu dem 40 Studierende aus Frankreich, Mexiko, Peru und China Deutschland besuchten. Das Autohaus Nolte lieferte den VW up! mit Notbremssystem und das Elektroauto Opel Ampera. Die City-Notbremsfunktion unterstützt bei niedrigen Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer ein Hindernis, bremst das System automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall werden Auffahrunfälle so gänzlich vermieden. Im BiTS Zukunftspark konnten Elektromobilität, Notbremssystem, Schildererkennung und Fahrzeugvernetzung getestet werden.

Studierende, die sich für die Mobilität der Zukunft interessieren, finden den Studiengang "Business & Technology Management" mit der Spezialisierung Automotive unter: www.bits-hochschule.de/zukunftsmobilitaet und www.bits-hochschule.de.

27.07.2014 Sächsischer Verkehrssicherheitstag am Sachsenring, ADAC Sachsen e.V.

22.06.2014 Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Osnabrück ADAC Weser-Ems e.V.

26.05.2014 Das Road-Show Team wächst!

Hr. Rühl (IAF) und Hr. Kremer (ADAC) schulten am 07.05.14 automobilbegeisterte Studenten der BiTS, die das Brake-Experience-Team künftig unterstützen werden. Auf der Tagesordnung stand ein theoretischer Teil, in dem die Grundlagen der Notbremsassistenten vermittelt wurden und einem praktischen Teil, in dem die Teilnehmer vor allem mit der Testeinrichtung vertraut gemacht wurden und praktische Erfahrungen im Umgang mit dem Assistenzsystem sammeln konnten.

Das Institut für Automobil Forschung (IAF) hat gemeinsam mit der Test-Abteilung des ADAC die Roadshow entwickelt. Zielgruppe: Interessierte Autohäuser, Automobilunternehmen und Großunternehmen, die Mitarbeiter in betrieblicher Sicherheit unterweisen, um Wegeunfälle zu vermeiden.

11.01.2014 Sachverständigen-Tagung in München ADAC Südbayern e.V.

09.11.2013 Sachverständigen-Tagung in Frankenthal ADAC Pfalz e.V.

Moderne Fahrer-Assistenzsysteme können Leben retten

Aufklärungskampagne mit Action

Die Funktionsweise von Notbremsassistenzsystemen war Schwerpunkt-Thema des diesjährigen Sachverständigenseminars des ADAC, das in Frankenthal stattfand. Die Veranstaltung vermittelt den Experten in Theorie und Praxis neue Erkenntnisse zu aktuellen Themen, die in der technischen Beratung gefragt sind.

Ergebnisse aus der ADAC Unfallforschung belegen eindeutig, dass Notbremsassistenten sinnvolle Extras sind und keinesfalls überflüssige Spielereien. Von ihrer Wirkung konnten sich die Teilnehmer des ADAC Sachverständigenseminars nicht nur theoretisch sondern auch vor Ort auf dem Frankenthaler Stephan-Cosacchi-Platz überzeugen. Einen drohenden Crash kann man natürlich nicht im echten Straßenverkehr testen. Um die Wirkung von Notbremsassistenzsystemen hautnah erfahrbar zu machen, tourt der ADAC mit einer eigens entwickelten Roadshow durch die Republik und machte auch Halt beim Sachverständigenseminar des ADAC. Bei einer Testfahrt auf ein als Target (engl. Ziel) bezeichnetes Gummi-Fahrzeug konnten die Sachverständigen bei einem absichtlich provozierten Crash die Wirkung des Notbremsassistenten erleben. Dabei erlebten die Teilnehmer auf dem Beifahrersitz und als Zuschauer die automatische Notbremsung vor dem Crash hautnah mit und waren sichtlich beeindruckt von der modernen Technik. Die zuvor gestellten Fragen nach Sinnhaftigkeit und Zuverlässigkeit von Notbremssystemen wurden damit eindrucksvoll bejaht. Einhellige Meinung der Experten: die Wirkung rechtfertigt einen Mehrpreis, sinnvoller ist jedoch ein Inklusivpaket, denn Verkehrssicherheit darf nicht vom Preis abhängig sein.

Moderne Assistenzsysteme sollen aber nicht nur helfen, Crashs mit anderen Fahrzeugen zu verhindern, sie sollen auch Fußgänger schützen, indem das Auto sie automatisch erkennt, den Fahrer warnt und dann rechtzeitig abbremst. Der Fußgängerschutz als Bestandteil von Notbremsassistenzsystemen steckt teilweise noch in den Kinderschuhen, dennoch hat der ADAC diese neuartige Funktion getestet. Das Ergebnis: Die neue Technik kann inzwischen Leben retten. Das Assistenzsystem im Volvo V40, der auch bei der Roadshow in Frankenthal zum Einsatz kam, erwies sich bei einem Test des ADAC als das wirksamste: Die Notbremsfunktion bei einer drohenden Kollision mit einem Fußgänger ist gut und das Gesamtpaket bereits für rund 1800 Euro zu kaufen. Auch wenn eine Warnung helfen kann, hält der ADAC nur Systeme, die auch abbremsen können, für wirklich sinnvoll.

Der ADAC fordert alle Hersteller auf, schnell, flächendeckend und bezahlbar die vorhandene Technik zum Schutz der Fußgänger im Straßenverkehr in allen Pkw umzusetzen. Insbesondere geht es darum, die Fußgängererkennung bei Dunkelheit zu verbessern, da die meisten tödlichen Fußgänger-Unfälle nachts passieren. Auf die Systeme blind verlassen sollten sich die Autofahrer aber niemals, die komplexe Erkennung von Fußgängern bringt die Technik noch an ihre Grenzen.

PI_Notbremsassistent-Roadshow_0235.jpg/_0229.jpg BUZ: Bei der vom ADAC entwickelten Roadshow kann man eine automatische Notbremsung vor einem Hindernis hautnah und eindrucksvoll miterleben. Pressetext und Bild/er honorarfrei. Beleg wird erbeten